Aktuelles

AUGUST 2016

Schallschutz für Heizungsrohre, Abwasser- und Wasserleitungen

 

Geräusche aus Anlagen werden über Luft- sowie Körperschall übertragen. Während

sich Luftschall durch die Geräuschquelle ausbreitet, überträgt der Körperschall die Schwingungen auf feste Körper und entsteht meist nicht am Ort der Geräuschabstrahlung.

Für einen wirksamen Schallschutz müssen Trinkwasserleitungen, Heizungs- und Abwasserrohre konsequent vom Baukörper

entkoppelt und Körperschallbrücken vermieden werden.

Nur eine lückenlose Dämmung aller

Rohre und Formstücke des Systems mit weichfedernden Dämmschläuchen und -formteilen aus geschlossenzelligen Kunststoffschäumen sowie mit Dämmeinlage ausgestatteten Rohrschellen bietet einen ausreichenden Schallschutz. 

Zusätzlich zur Körperschallreduzierung bewirken Abwasserrohre mit veränderten Wanddicken und aus neuen Kunststoff-

materialien in Entsorgungsanlagen eine deutliche Reduzierung des Luftschalls.

Für eine effektive Schallreduktion ist es unumgänglich, beide Übertragungswege-

Luft- und Körperschall -zu berücksichtigen.

 

 

Quelle: Auszüge Sanitärjournal 3.2016